Wer es noch nicht weiß: Kuh und Kontrabass prägen das grafische Erscheinungsbild der Tiroler Festspiele Erl seit deren Gründung 1998. Jedes Jahr auf’s Neue gehen die beiden Schattenbilder die eigenartigsten Verbindungen ein, für die erstmals stattfindenden Winterfestspiele formieren sie sich zur neuen »Skyline« des 1000-Einwohner-Dorfes Erl: Neben dem 1959 eröffneten und längst zum Wahrzeichen gewordenen Passionsspielhaus steht nun das neue, von Delugan Meissl Associated Architects geschaffene Festspielhaus.
Bei der Premiere des Winterfestivals, das von der Presse als »Wintermärchen« tituliert wurde und vom Publikum gestürmt wurde (98,5 % Auslastung), musizierten das Orchester der Tiroler Festspiele und die Sänger der Accademia di Montegral in dem neuen Saal u.a. Mozart (Le nozze di Figaro), Bach (h-moll-Messe) und Verdi (Nabucco). Die Musicbanda Franui um Circus-Chef Andreas Schett traf am 3.1.2013 auf den Bariton Michael Kupfer zum »Doppelgängereffekt«.